Die Bewerbung erfolgte über ein Online-Portal. Nach einem ersten, gestreamten Gespräch mit HR waren wir uns schnell über die Anforderungen, Gehaltsvorstellung und sonstigen Rahmenbedingungen einig. Es folgte ein vor Ort Termin in München in welchem ich den zukünftigen Vorgesetzten kennenlernte und wir uns in Summe ca. 2 Stunden austauschten. In diesem Rahmen musste eine Case Challenge auf Englisch absolviert werden. Es ging dabei um das erarbeiten einer Product Marketing Strategie. Die Aufgabe konnte ich mit Bravour meistern, was man mir auch umgehend als Feedback bestätigte. Auch hierbei ging es noch einmal um den Abgleich der relevanten Eckdaten, wie Arbeitszeiten, Anwesenheit im Büro und das Gehalt. Abschließend erfolgte ein zweiter vor Ort Termin in München, bei welchem ich den CEO kennen lernen durfte. Hier musste ebenfalls eine kleine Case Challenge abgeleistet werden. Finanzielle Eckpunkte wurden erneut abgesteckt. Auch hier erhielt ich äußerst positives Feedback.
Kurz darauf (ca. 5 Tage) teilte man mir mit, dass ich die Stelle bekommen soll und man mir ein Angebot schicke.
Dieses kam am Folgetag und unterschritt die 3x (!) kommunizierte (Fix-)Gehaltsvorstellung um 30.000 €. Auf Nachfrage teilte man mir mit, dass das Gehalt nicht weiter verhandelt werden könne.
Das war von meiner Warte aus inakzeptabel und hätte zu jeder Zeit vorher kommuniziert werden können und müssen.
Es bleiben 2 gelöste Case Challenges, 2 verbrauchte Urlaubstage, 2 Übernachtungen und An-, Abreisen nach München (für mich ca 300km entfernt). Das hätte ich mir sparen können. Aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ich kann den Bewerbungsprozess und die Veact leider in keinster Weise weiterempfehlen.