Was macht einen Kran noch aus, außer die pure Leistung oder der Preis (es wurde erwartet, dass man Kundenservice nennt). Das war ehr eine Fangfrage weil ein der Abteilungsleiter wollte, dass man ein eigenes Beispiel nennt was man sich gerne kaufen wollte und woran man die Kaufentscheidung abhängig macht. Und bei Konsumentenprodukten ist der Kundenservice häufig ehr nachrangig.
Es kamen leider noch mehr "blöde" Fragen.
Die Stelle wurde für Studenten ausgeschrieben, die etwas technisches studiert hatten. Aber jeder Mitarbeiter fragte aufs Neue, wie man dazu kommt, sich für die Stelle im Vertrieb usw. zu bewerben. Wenn man das derart kritisch fragt, warum schreibt man dann eine Stelle nur für Techniker aus bzw. lädt diese dann noch ein. Etwas schizophren, wie ich finde.
Und auch unzulässige Fragen waren dabei. Ausgerechnet der Geschäftsführer fragte nach der politischen Einstellung ("Sind sie politisch aktiv"). Und was ich von der Linken halte... Etwas mehr Professionalität hätte ich da schon erwartet. Eigentlich sollte man in so einer Situation aufstehen und sagen "es hat mich gefreut...". Aber ich wollte sehen wie es dann noch weiter geht und habe es dann nicht mehr als Bewerbungsgespräch gesehen sondern ehr als Bewerbungstraining. Wenn der Geschäftsführer schon keine Ahnung hat welche Fragen unzulässig sind, dann sagt das schon einiges aus.
Und er fragte auch, was meine Eltern beruflich machen. Welchen Bezug es zu der ausgeschriebenen Stelle hat ist mir nicht ganz klar geworden aber nun gut.
Dann wurde noch auf englisch gefragt für welchen Schwerpunkt ich mich in der Trainee-Stelle entscheiden würde.... Tja das soll man laut Stellenanzeige eben im Laufe der Zeit herausfinden und da die Stelle für Techniker ausgeschrieben war, war es ebenfalls nicht direkt zu beantworten.
Dass nichtmal eine Absage kam dürfte auch einiges über das Unternehmen aussagen.
Kurzum: Wer bisschen für längere Bewerbungsgespräche üben will und gerne einen kostenlosen Block mit Kugelschreiber möchte, kann sich gerne bewerben.